Paweł Miczka

Paweł Miczka

Paweł Miczka, geboren in Katowice (Polen) wuchs in einer Familie mit musikalischen Traditionen heran. Seine Eltern waren Oboisten des Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks. Nach der Schulzeit in Polen begann er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bei Professor Roland Baldini. Dessen Einfluss widmete er sich der historischen Aufführungspraxis und setzte sein Musikstudium bei Professor Susanne Scholz fort, in der Fachrichtung Barockvioline. Während des Aufenthalts in Leipzig fand Paweł seine neue Berufung – er absolvierte Pädagogik und begann an der Musikschule in Halle zu unterrichten. Nach Abschluss des Studiums in Deutschland folgte das Musikstudium am Königlichen Konservatorium in Den Haag, an der größten Fakultät Europas für Alte Musik, in der Klasse von Professor Enrico Gatti. Seit Oktober 2015 ist er Doktoratsstudent an der Musikhochschule in Katowice. In diesem Rahmen spezialisiert er sich auf die historisch informierte Darbietung frühklassischer und klassischer Kammermusik aus Wien.

Für Paweł ist Improvisation immer ein wichtiger Bestandteil seiner künstlerischen Tätigkeit.
Schon als junger Leipziger Student beschäftigte er sich mit der Kunst der Improvisation in Zusammenarbeit mit Tilo Augsten. Die Versuche, Improvisation mit anderen musikalischen Formen zu verbinden, mündeten in der Teilnahme an zahlreichen Projekten, im Bereich der gegenwärtigen und barocken Musik, Jazz und Folk. Diese Interessen schufen die Grundlage für Gründung eigener Ensembles – Mitomani, zusammen mit Studenten des Den Haager Konservatoriums.

Paweł studierte unter der Leitung von außerordentlichen Professoren: Frans Brüggen, Barthold Kuijken, Christophe Coin, Erich Höbarth, Midori Gotō, Clive Brown, Ryo Terakado, Kati Debretzeni, Walter Reiter, Bart van Oort, Frank de Bruine.

Er arbeitet mit folgenden Ensembles zusammen: Cammermusik Potsdam, Concerto Foscari, Musica Poetica, Michaelis Consort, Hof Musici und Le Concert d’Apollon

Paweł Miczka ist im Besitz von drei Violinen: einem anonymen italienischen Barockinstrument aus dem 19. Jh.; einem klassischen, von Józef Świrek (1977) und einem zeitgenössischen Instrument, entworfenem von Franco Simeoni (2010). Er interessiert sich für Luftfahrt, sammelt Schallplatten und wandert sehr gerne.

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18.02.2018

Eine kleine Neuigkeit auf meine Internetseite! Es gibt eine neue Unterseite – Die Artikeln. Ich werde dort meine Publikationen und verschiedene Texte veröffentlichen. Die Deutsche Übersetzung für die erste zwei Texte dauert noch, aber es kommt schon bald… Viel spaß damit!

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